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BERLINPREISTRÄGER 2017 EXOTIC GARDEN

Verleihung des 5. "Berlinpreis" am 18. Oktober 2017 Die Preisverleihung fand zusammen mit dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI e.V.) im Ludwig-Erhard Haus in Berlin statt. Roy Ramsaroop, Unternehmensgründer und Geschäftsführer von EXOTIC GARDEN, nahm die mit 3.000,- € dotierte Auszeichnung entgegen, die jährlich an Unternehmen verliehen wird, die mit ihren Produkten den Wirtschaftsstandort Berlin nachhaltig stärken.

Kurzinterview mit Roy Ramsaroop

Wie sind Sie auf die Idee gekommen ins Blumengeschäft einzusteigen?

Die Idee mit Blumen zu handeln stammt von meinem Vater, der in Guyana (Südamerika) lebt und dort eine tropische Blumenplantage besaß. Er inspirierte mich, den Schritt vom Ingenieur für Nachrichtenelektronik in eine fremde Branche zu wagen. Mit viel Mut und der Unterstützung meiner Familie haben wir dann das heute erfolgreiche Familienunternehmen in Berlin aufgebaut.

Der Sport, vor allem Golf, liegt Ihnen sehr am Herzen. Ist daraus die Idee entstanden Allgemeine Sportvereine für Jugendliche zu unterstützen und Stiftungen zu sponsern?

Als Berliner Unternehmen haben wir die Verantwortung, auch für die Jugend etwas zu tun. Die Politik kann nicht alles allein bewältigen, deshalb unterstützen wir finanziell einen Berliner und einen Brandenburger Jugendfußballverein und fördern die Kinder- und Jugendarbeit des Golfclubs Bad Saarow. Des Weiteren sind wir seit vielen Jahren sozial engagiert in der Christoph Metzelder Stiftung, welche u.a. auch Projekte in Berlin Marzahn unterstützt, um finanziell benachteiligten Kindern zu helfen.

Berlin ist eine Stadt die Altes und Neues vereint. Warum haben Sie Berlin für Ihre Unternehmensgründung gewählt und was macht Sie so einzigartig?

Berlin ist zu meiner Heimatstadt geworden und ich fühle mich mit ihr verbunden. Da war es keine Frage sondern ein Muss, Exotic Garden hier zu gründen. Als bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands ist Berlin mit seinen vielen internationalen Veranstaltungen, Messen und Kongressen, den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen das pulsierende Herz Deutschlands. Alle sollten ihr Bestes geben, damit dieses Herz nie aufhört zu schlagen.

Sie haben den „Berlinpreis Made in Berlin 2017“ gewonnen. Welche Zukunftswünsche und Hoffnungen verbinden Sie damit?

Der Preis zeichnet Unternehmen aus, die sich in Berlin und für Berlin engagieren. Es macht mich stolz und ist eine sehr schöne Anerkennung der Arbeit und Entwicklung meines gesamten Teams und somit für uns alle Motivation, die Zukunft dieser Stadt, die ich sehr liebe, weiter erfolgreich zu gestalten.

Kurzportrait von Exotic Garden

Exotic Garden Blumengroßhandels GmbH, mit Sitz am Berliner Großmarkt in der Beusselstraße, besitzt als blühendes Unternehmen eine bereits über 27-jährige Branchenerfahrung. Das Grundziel des Unternehmens ist unverändert: seinen Kunden hohe Qualität zu bestmöglichen Preisen anzubieten. Die dabei nachweislich unschlagbaren Preise sind nur durch eine ständige Optimierung der logistischen Prozesse möglich. Dabei ist von großem Vorteil, dass alle Kernkompetenzen der Firma, bis hin zur Betreuung der EDV und Entwicklung der hauseigenen Software, familiär, durch den Geschäftsführer Roy Ramsaroop, seiner Ehefrau Petra und den Söhnen Ray und Ron, eingebracht werden. Unter Nutzung modernster Kommunikationswege/-techniken werden über den Fernkauf täglich frische Blumen an den größten Versteigerungen in Holland sowie in Herongen/Deutschland ersteigert und noch am gleichen Tag mit den firmeneigenen Sattelzügen bis in die Kühlzelle am Markt transportiert. Hinzu kommen Direktimporte aus Ecuador und Kolumbien. Viele Fachgeschäfte, Restaurants, Hotels, aber auch Event Firmen in Berlin schätzen die Leistungsfähigkeit und den Service des Unternehmens. Exotic Garden ist in der Lage, Blumen für jedes Event mit entsprechender Beratung und zu einmaligen Preisen anzubieten.

Warum der Kandidat und das Produkt zu Made in Berlin passen:

• Innovationen im Einkauf / Verkauf / Logistik unter Einbeziehung neuer Medien

• hohe Kundenorientierung

• Focus auf Nachhaltigkeit und Fairtrade

• moderner Fuhrpark u.a. Elektroautos

• Sportliches und soziales Engagement

und eignet sich daher hervorragend als Preisträger für den Berlinpreis 2017.

Exotisch ist Programm


"Meine Lieblingsblume? Ginger gehört auf jeden Fall dazu." Roy Ramsaroop überlegt bei der Frage nicht lange und antwortet wie erwartet: exotisch. Denn exotisch sind nicht nur seine Herkunft und sein Geschmack, auch der Firmenname beinhaltet dieses Flair und ist zugleich Programm: Exotic Garden.

Der Gang durch den Showroom im Blumen-großmarkt erzeugt Staunen und Entzücken: Mehrfarbige Rosen, Heliconien in verschie- denen Rot- und Gelbtönen, orangeblaue Strelizien. Ein Farbenmeer, das im Ansatz visualisiert, wie es wohl im südamerika-nischen Regenwald aussehen könnte. Mit dem Kontinent ist Roy Ramsaroop eng verbunden: Geboren und aufgewachsen ist er in (British) Guayana, das an Venezuela und Brasilien grenzt. Er besucht regelmäßig die Farmen und Plantagen, von denen er Rosen und Exoten importiert. Gerade ist er wieder aus Ecuador zurück gekommen, hat dort neue Züchtungen begutachtet und Fracht-kontingente ausgehandelt. Alles unter der Voraussetzung, dass die Ware so schnell und so frisch wie möglich im Verkaufsraum steht.

Roy Ramsaroop blickt zurück. "Das Geschäft startete mit einer Idee meines Vaters. Er war leidenschaftlicher Hobbygärtner und begann vor rund 30 Jahren, Exoten von Guayana aus zu exportieren. "Sohn" sagte er eines Tages am Telefon "du musst mir helfen, wir haben hier Pflanzen in unglaublichen Mengen..." Roy Ramsaroop entwickelte zunächst neben seiner Ingenieurtätigkeit das Unternehmen Exotic Garden. Durch die rasante Entwicklung der Firma, die zunehmend sein ganzes Engagement forderte, sah er sich bald ge- zwungen, seinen Job aufzugeben.

Exotic Garden ist eine der Firmen, die aus der Friedrichstraße mit umgezogen sind und hat ihren Sitz heute auf dem Großmarkt, direkt neben der Kundenladehalle im Blumengroß-markt. Roy Ramsaroop: "Der Standort ist moderner, er liegt verkehrsgünstiger.

Auch unsere Marktfläche ist hier größer, wenngleich wir in der täglichen Arbeit fest- stellen müssen, dass die Fläche noch nicht groß genug ist."

26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt Exotic Garden, inklusive Ehefrau Petra sowie den beiden Söhnen Ray und Ron. Roy Ramsaroop verweist hier auf eine weitere Besonderheit bei Exotic Garden. Alle Kern- kompetenzen werden durch die Familie selbst in die Firma eingebracht. So werden neben dem Ein- und Verkauf auch die Logistik, die Software-Entwicklung, Buchhaltung und Administration familiär bewältigt.

Die Söhne Ray und Ron sitzen im Büro neben ihrem Vater. Von hier aus kaufen sie direkt bei den Versteigerungen in Aalsmeer und Herongen. "Wir sind per Standleitung mit den beiden Blumenauktionen verbunden und können während der Auktionen von unserem Schreibtisch aus online einkaufen." Die firmeneigenen Kühl-LKW bringen die frisch gekaufte Ware täglich bis zum späten Abend nach Berlin.

Und was macht Inhaber Roy Ramsaroop, wenn er ausspannen möchte? "Dann spiele ich mit Freunden, zu denen ich auch viele Geschäftspartner zählen darf, gern eine Runde Golf."

Umzug in die Beusselstraße

Mit dem neuen Marktstandort verband sich für uns nicht einfach nur ein Umzug. Wichtig für uns war, dass wir den Umzug gleichzeitig für sinnvolle Investitionen in die Zukunft nutzen. Mit dem stetigen Wachsen unserer Firma wurde es am alten Standort zusehends schwieriger, die erforderlichen Kapazitäten bereitzustellen. So sind im Bau am neuen Standort auch alle Erfahrungen und Analysen hinsichtlich des neuen Bedarfs an Flächen und sonstigen Kapazitäten berücksichtigt. Die nunmehr erfolgreiche Umsetzung der Planungen schafft uns optimale Bedingungen für unsere Arbeit und damit im Interesse unserer Kunden.

Moderne Kühlzelle als Garant für das »Überleben der Blumen beim Kunden«

Unsere neue Kühlzelle wurde auf dem technisch höchsten Stand gebaut und wird dazu beitragen, dass es nicht zum Austrocknen oder Erfrieren der Blumen kommen kann. Die eingesetzte Technik sorgt dafür, dass immer eine optimale Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Das ist gegenüber der bisherigen Technik ein enormer Fortschritt und damit optimal für den Einkauf unsere Kunden. Dem am alten Standort praktizierten ständigen Auf- und Abbau bzw. das ständige »Rein in die Kühlzelle - Raus aus der Kühlzelle« sind die Blumen mit der neuen Kühlzelle nicht mehr ausgesetzt. Das bedeutet weniger »Stress« für die Blumen.

• Grundlegend bessere Bedingungen beim Entladen der Ware

Trotz moderner LKW-Flotte und sicherem Transport der Blumen zum Großmarkt waren wir bisher stets mit einem umständlichen Entladevorgang konfrontiert. Mit der geschaffenen Möglichkeit am neuen Markt direkt an die Blumenhalle andocken zu können, wird das Entladen nun wesentlich effizienter. Dadurch werden bei hohen Minustemperaturen Kälteschäden vermieden.

• Beladung der Kundenfahrzeuge

Das Beladen der Kundenfahrzeuge wird am neuen Standort in einer beheizten, überdachten Ladehalle erfolgen. Ein großer Vorteil für unsere Kunden - vor allem im Winter.

Mein geliebter Vater, Boyo Ramsaroop, verstarb am 20.März 2010 im Alter von 71 Jahren in Guyana.

Seiner Bitte, ihm bei der Vermarktung seiner in Südamerika angebauten tropischen Schnittblumen zu helfen, verdanken wir unser heutiges Unternehmen Exotic Garden.

Mir fehlt seine fröhliche, stets optimistische und ideenreiche Art. Er wird für uns alle unvergesslich bleiben.

Rasant-exotisch-frisch!


Wenn es um einen kleinen persönlichen Rückblick auf 20 Jahre g&v geht, dann darf ein Unternehmen nicht fehlen: Exotic Garden Berlin. Wie rasant sich die Handels- und Importwege in den vergangenen Jahren entwickelt haben, lässt sich am Wachstum dieses Familienbetriebes verfolgen. Christine Meyn sprach mit ihrem ersten Interviewpartner von 1991 Roy Ramsaroop.

Gerade erst in die neuen Hallen umgezogen, scheint der Betrieb abermals zu bersten - das wird schnell deutlich in unserem Gespräch, zu dem sich Sohn Ray hinzugesellt. Sohn Ron hingegen hat schon sein erstes Tagespensum hinter sich und ein bisschen Schlaf notwendig, um später für den Einkauf wieder fit zu sein. Petra Ramsaroop ist noch voll busy und mit den Direktlieferungen beschäftigt. Die erste ist bereits um zwei Uhr rausgegangen und gerade ist ein Lastzug von der Rampe abgedockt und wieder auf dem Weg nach Holland... das tägliche Großmarktgeschehen. Aber auch am Stand plätschern immer wieder um diese frühe Nachmittagszeit Kunden herein, solche, die sich heute Zeit lassen wollen, das Besondere in Ruhe suchen und sich die Blühzeiten und -weisen spezieller Sorten erklären lassen

Nichts ist so wie es war
Schon am Telefon kündigten beide Söhne an, dass sich doch schon so vieles wieder in den vergangenen zehn Jahren, also seit meinem letzten Porträt, verändert hätte. Roy Ramsaroop schätzt sich glücklich und stolz, dass beide Söhne mittlerweile ins Unternehmen eingestiegen sind. Zum Erfolg der letzten Jahre hat vor allem ihr Wissen um die neue Technik beigetragen. Sie sind Spezialisten für die grüne „Einkaufssoftware” und haben diese selbst für ihren Betrieb, Exotic Garden, entwickelt. Ein Wissensvorsprung, der ihnen den schnellen und effizienten Einkauf an den Versteigerungen garantiert. So fällt im Laufe des Gesprächs immer wieder ein Stichwort: Fernkauf. Was früher der Mann vor Ort mit dem Fahrrad zwischen den Versteigerungen erledigte, landet heute als täglich rasant frische Information zum Bestand zwischen 5.30 und 6 Uhr auf den Schreibtischen der Söhne Ray und Ron. Per Mausklick wird der Markt durchleuchtet. Diese Schnelligkeit war vor Jahren noch undenkbar. „Man muss selbst den Einkauf machen, um konkurrenzfähig zu bleiben”, ist die Devise von Roy Ramsaroop. Und auch der Verkauf läuft immer stärker übers Internet. Eigens dafür gibt es bald eine überarbeitete Internetseite, die dem Kunden den Einkauf erleichtern soll.

Erfolgreich bleiben, aber in Berlin
Gravierend von den Rahmenbedingungen war wohl auch vor einem Jahr der Umzug auf das neue Blumengroßmarktgelände in Berlin. Größer, komfortabler, schöner... inklusive neuer Öffnungszeiten. Die Kunden haben das mittlerweile schätzen gelernt. Der Berliner Markt ist ein äußerst preisaggressiver, sind sich Vater und Sohn in ihrem Urteil einig. Um die Kosten zu reduzieren wurde der gesamte Import 2010 nach Berlin verlegt. Auch die italienische Ware kommt direkt nach Berlin. Um den Handel auf Pflanzen auszuweiten, fehle es jedoch an Fläche. Die Mengen für Ecuador-Rosen in den letzten Jahren nicht gewachsen. Doch steht nach wie vor die Rose im Verkauf an erster Stelle (mengenmäßig), gefolgt von Tulpen und Paeonien.

Öffnungszeiten

Mo:04:00 - 09:00
Di:04:00 - 13:00
Mi:04:00 - 13:00
Do:04:00 - 13:00
Fr:04:00 - 13:00
Sa:04:00 - 09:00

Preisträger 2017
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